Aktuelles aus dem Schuljahr 2020/2021

Verabschiedung der 9. Klasse in Ruhpolding

Am 28.07.2021 wurden fünf Schülerinnen und elf Schüler der 9. Klasse feierlich verabschiedet. Der Abend fing um 16:00 Uhr mit einer besinnlichen Einstimmung in der evangelischen Johanneskirche an, bevor der offizielle Teil in der Aula der Grund- und Mittelschule Ruhpolding eröffnet wurde. Rektorin Frau Brunnhuber fand einleitende Worte über die Bedeutung dieses Abends für die Absolventen. Auch Bürgermeister Herr Pfeifer ließ es sich nicht nehmen, die Jugendlichen für ihre Leistungen zu loben und ihre Bedeutung für die Region hervorzuheben. Als Klassensprecher bedankte sich Markus Baumgartner in seiner Rede bei den Lehrerinnen und Lehrern der Schulgemeinschaft.

Klassleiter Herr Blum ließ dann in abwechslungsreichen Worten die gemeinsame Zeit Revue passieren. Er hob zum einen die gemeinsamen Unternehmungen, Praktika und Ausflüge und zum anderen das persönliche Engagement und die geleistete Arbeit der Jugendlichen hervor. Erwähnt wurden dabei nicht nur das umfangreiche Projekt über den Bergfriedhof, sondern auch lustige Anekdoten aus den letzten drei Jahren. Danach wurden den Schülerinnen und Schülern die Zeugnisse mit einem Klassenfoto und einer selbst gestalteten Abschlusszeitung überreicht.

Die drei besten Prüflinge wurden für ihre Leistungen mit einem Büchergutschein zusätzlich geehrt. Für die musikalische Untermalung sorgten Maxi Plenk mit der Ziach und Lena Haßlberger mit einer Gesangseinlage, die den festlichen und stimmungsvollen Charakter noch untermalten. Anschließend ließ man diesen wichtigen Abend gekonnt ausklingen. Die Zukunft darf kommen!

mb

Das Projekt über den Bergfriedhof zieht weite Kreise

Das Schulprojekt über den alten Ruhpoldinger Bergfriedhof findet immer mehr Anklang. Durch die Initiative „denkmal aktiv“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurde auch Frau Dr. Eikermann vom Institut für Kunst an der Universität Paderborn auf die Arbeit aufmerksam. Sie unterrichtet dort Lehramtsstudenten aller Schularten und hält in diesem Semester ein Seminar zur Denkmalpädagogik. So bat Frau Dr. Eikermann den Klassleiter Herrn Blum, ob er nicht eine Online-Vorlesung für sie und ihre Studenten halten könne. Herr Blum sagte begeistert zu und holte sich Herrn Stankovic vom BayernLab mit ins Boot, der maßgeblich bei der technischen Umsetzung des Projekts beteiligt war.

In der Vorlesung am 28.06.2021 berichtete nun zuerst der Klassleiter über die umfangreichen Aspekte eines solch einjährigen Projekts: seien es die Objektfindung, die Einholung von Genehmigungen, die Akzeptanz, das Finden von helfenden Händen, die Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten oder die verschiedenen möglichen Präsentationsformen der Ergebnisse. Zuletzt referierte Herr Blum noch über die Bereiche, die er nicht geschafft hatte. Diese könnten aber evtl. mit einer neuen Klasse in Angriff genommen werden. Danach erklärte Herr Stankovic den Studenten, mit welchen technischen Mitteln gearbeitet, welche Hard- und Software benutzt wurde und was bei Drohnenflügen alles zu beachten ist.

Nach einer kleinen Fragerunde mit allen Teilnehmern bedankte sich Frau Dr. Eikermann für die informative Veranstaltung.

Ebenso erreichte die Schule eine Teilnahme-Einladung zum Wettbewerb „Demokratisch Handeln“ aus Jena. In diesem Wettbewerb werden Kinder und Jugendliche aufgerufen, sich für die Demokratie zu engagieren. „Die Initiative sucht Projekte, in denen sich Kinder und Jugendliche mit eigenen Ideen für demokratische Prozesse in der Gemeinde, in der Schule, in Jugendeinrichtungen oder an anderen Orten einsetzen, kurz: in denen sie demokratisch handeln.“ Und der Bergfriedhof wurde als Gewinner-Projekt gekürt! Das bedeutete nicht nur eine Einladung zu einer Online-Lernstatt und die Übersendung des Roll-Up (s. Foto), …

… sondern auch dies hier:

Im Rennen um den Deutschen Engagementpreis 2021

Das Projekt „Der alte Bergfriedhof in Ruhpolding“ ist für den Deutschen Engagementpreis 2021 nominiert. Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Nominiert werden können alljährlich Preisträgerinnen und Preisträger anderer Engagementpreise in Deutschland. Dabei würdigt der Deutsche Engagementpreis das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Die Nominierung lohnt sich: Auf die Gewinnerinnen und Gewinner der fünf Kategorien Chancen schaffen, Leben bewahren, Generationen verbinden, Grenzen überwinden und Demokratie stärken warten Preisgelder in Höhe von je 5.000 Euro. Eine Experten-Jury bestimmt die Preisträgerinnen und Preisträger dieser Kategorien. Über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis stimmen die Bürgerinnen und Bürger vom 9. September bis 20. Oktober 2021 online ab.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Wettbewerb des Deutschen Engagementpreises: www.deutscher-engagementpreis.de/wettbewerb/ 

Achtung, Bärenfalle!

Grundschüler erleben den Wald im Bergwalderlebniszentrum mit allen Sinnen

Wie orientiere ich mich im Wald? Wo kommen die verschiedenen Geräusche her? Wer frisst wen? Erkenne ich alle Tierspuren? Die 3. und 4. Klassen der Grund- und Mittelschule durften im Bergwalderlebniszentrum den vielen Fragen auf den Grund gehen. Das Bergwalderlebniszentrum in Ruhpolding im Bergwald am Wildbach „Urschlauer Ache“ bietet eine tolle Möglichkeit, vielfältige Themen im Bereich der Waldpädagogik spielerisch mit allen Sinnen zu erforschen. Den Wald als besonderen Lebensraum zu entdecken und den Bezug zur Natur zu stärken, ist für Groß und Klein immer wieder ein Erlebnis. Zusammen mit den Klassenkameraden macht ein Naturerlebnistag noch viel mehr Spaß. „Es ist faszinierend zu beobachten, wie Kinder mit wichtigen Themen ganz natürlich auf spielerische Weise umgehen und gleichzeitig dabei aber soviel lernen“, freut sich Nicole Rothgänger, Lehrerin der Klasse 3a. Jede Klasse hatte ihr eigenes Thema als Projekt, welches auf verschiedenste Weisen zu entdecken galt. Beim Thema „Orientierung im Wald“ lernten die Kinder wichtige Verhaltensregeln kennen: Wie bestimme ich die Himmelsrichtungen, Was (er)kenne ich auf dem Weg durch den Wald? Wie verhalte ich mich, wenn ich mich verlaufen habe? Anhand eines Experiments – mit verbundenen Augen eine Strecke laufen und im Anschluss erraten, wo man sich befindet – wurden wichtige Orientierungshilfen mit an die Hand gegeben. Einen Heidenspaß hatten die Kinder, die sogenannte Bärenfalle mithilfe einer Liane, dargestellt als Seil, gekonnt zu überwältigen. Bei dieser Übung wurde das Bewusstsein dafür geschaffen, besonders auf den Waldboden zu achten, um nicht über Wurzeln zu stolpern oder mögliche Gefahren zu erkennen und diese dann zu überwinden.

Ein anderes Thema ging über das „Ökosystem Wald mit Fokus auf die Nahrungskette der Tiere“. Eingebunden in eine Rahmengeschichte, in der ein liebenswürdiger aber tollpatschiger Troll den Kindern Wissenswertes über den Wald lehren will, erfuhren die Kinder auf lustige und kurzweilige Weise die Zusammenhänge im Naturkreislauf des Waldes. Bei einer weiteren spannenden Übung stellten sich die Kinder im Kreis auf und bildeten mittels eines Schnurknäuels, welches entsprechend zueinander geworfen wurde, ein Netz: Ein Kind nannte ein Lebewesen oder eine Pflanze im Wald und warf dabei den Knäuel einem anderen Kind zu, welches das passende Lebewesen oder Pflanze nannte, wie das von ihm genannte Lebewesen im Bezug zum vorhergehenden steht. Am Ende waren alle Kinder ein Teil des großen Netzes. Wenn nun durch „wegnehmen“ eines Lebewesens oder Pflanze (z.B. ein Baum wird gefällt) das Kind an der Schnur zieht, spürt das Kind mit dem entsprechenden Tier oder Pflanze dazu einen Ruck und zieht ebenfalls an der Schnur. Das Netz kommt dadurch aus dem Gleichgewicht und alle Kinder merken plötzlich, wie alles zueinander in Abhängigkeit steht. „Es ist immer wieder schön zu erleben, wie stark die Natur alle Sinne anregt und die Kinder den Wald intensiv wahrnehmen. Gerade das Netzspiel vermittelt den Kindern einen gewissen Weitblick und ein Gespür für den Lebensraum Wald ungemein“, so Marlene Felser, Lehrerin der Klasse 3b.

Die Themen „Tierspuren“ und „Einer für alle, alle für einen“ behandelten und erlebten die 4. Klässler ebenso mit ganz tollen und spannenden Aktivitäten an diesem Walderlebnistag.

Am Ende des erlebnisreichen Tages wartete ein krönender Abschluss: Der legende Rübezahl nach mussten die Kinder mittels einer geheimnisvollen Schatzkarte den Schatz finden, den der Berggeist Rübezahl im Bergwald verloren hat. Gestärkt mit so viel Wissen über den Bergwald war das Finden des Schatzes ein Kinderspiel – und die gefundenen Gummibärchen schnell im Mund.

Manuela Plenk

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Schulleiterin Josephine Brunnhuber (rechts) freut sich über die Spende von Cordula Horn (links) und Andreas Korte (Mitte), beide Förderverein Volksschule Ruhpolding e.V.

Grund- und Mittelschule erhält weitere Laptops

Der Förderverein Volksschule Ruhpolding e.V. und ein anonymer Spender beteiligen sich an digitaler Ausstattung

Die Grund- und Mittelschule darf sich über weitere Laptops freuen, die für den derzeitigen Distanzunterricht dringend gebraucht werden. Der Förderverein Volksschule Ruhpolding e.V. sowie ein anonymer Spender stellten finanzielle Mittel bereit, um weitere Laptops anschaffen zu können. So wie es aussieht, wird der Distanz- bzw. Wechselunterricht noch einige Zeit andauern. Aber nicht nur für den Distanzunterricht werden Geräte benötigt, auch die Notbetreuung freut sich über eine angemessene Ausstattung. Zwar gibt es einen Computerraum, aber wenn viele Schüler zeitgleich an den Videokonferenzen teilnehmen, kann man sich die erhöhte Geräuschkulisse in einem Raum vorstellen. Da ist es von Vorteil, flexibel agieren und einige Kinder mit einem Laptop woanders platzieren zu können, um so ein konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen.

Andreas Korte, Vereinsvorsitzender Förderverein Volksschule e.V., und Cordula Horn, Stellvertretende Vereinsvorsitzende Förderverein Volksschule e.V., freuen sich, mit ihrer Spende zur aktuellen Situation beitragen zu können. Der Förderverein Volksschule Ruhpolding e.V. wurde am 17.12.2008 gegründet und zählt derzeit knapp 70 Mitglieder. Hauptanliegen des Fördervereins ist es, die Schule und vor allem die Schüler in Bereichen zu unterstützen, die über den Unterricht hinausgehen. Besonders stark setzt sich der Förderverein für benachteiligte Kinder ein, die sich beispielsweise Klassenfahrten nicht leisten können. Aber auch Aktionen wie Nikolausaktionen oder die „Pausenkiste“ werden tatkräftig unterstützt. „Wir sind sozusagen für die Zuckerl zuständig, während die Schule und Gemeinde für die Grundausstattung verantwortlich ist“, sagt Cordula Horn mit einem Lächeln. Schulleiterin Josephine Brunnhuber bedankt sich von ganzen Herzen bei den Spendern: „Ohne den Förderverein und auch ohne die vielen Spender wäre vieles nicht möglich!“

GR-mp

7500 Euro für neue Laptops

Grund- und Mittelschule Ruhpolding erhält Spendengelder

Die Grund- und Mittelschule Ruhpolding erhielt für neue Laptops zwei Spenden von insgesamt 7500 Euro. 5000 Euro spendeten die Bäckerei Schuhbeck und 2500 Euro der Ruhpoldinger Werner Deil. Mit dem Geld soll die Digitalisierung der Schule weiter vorangetrieben werden, informierte die Schulleiterin Josephine Brunnhuber.

Zwar sind die meisten Familien technisch gut ausgestattet, doch nicht jede verfüge über erforderliches Equipment. Sei es aus finanziellen Gründen oder wenn mehrere Schulkinder in einem Haushalt leben und nicht jedes Kind ein Gerät für sich alleine nutzen kann. Die Laptops werden also an betroffene Kinder verliehen und dürfen so lange in den Familien verbleiben, wie sie gebraucht werden. Schulleiterin Josephine Brunnhuber appelliert an Familien, sich bei ihr zu melden, wenn die Kinder nur mit einem Smartphone arbeiten können. „Das ist zwar gut gemeint, aber auf Dauer keine optimale Lösung. Mir ist wichtig, dass die Kinder angemessen am Online-Unterricht teilnehmen können“, betonte sie.

„Dass wir im Ort eine Grund- und Mittelschule haben, ist eine wunderbare Sache. Damit unsere Ruhpoldinger Kinder auch digital weiter durchstarten können, möchten wir mit unserer Spende einen Beitrag dazu leisten“, erklärte Thomas Schuhbeck bei der Spendenübergabe.

Dazu beitragen, dass jedes Kind am Unterricht teilnehmen kann, wollte auch Werner Deil. Als er erfuhr, dass nicht jedes Kind über ein Gerät verfügt, wandte er sich kurzerhand an die Gemeinde. Die Geschichte einer Familie mit zwei Kindern, in der nur ein Kind am digitalen Unterricht teilnehmen konnte, lag Herrn Deil besonders am Herzen. Mit seiner Spende wollte der Ruhpoldinger sicherstellen, dass vor allem das Geschwisterkind ein eigenes Gerät bekommt.

Werner Deil (vorne von links) spendete 2500 Euro an die Grund- und Mittelschule Ruhpolding. Das Geld nahmen Schulleiterin Josephine Brunnhuber und Bürgermeister Justus Pfeifer entgegen. Einen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro übergaben zudem Brigitte Wolf (hinten von links), Thomas Schuhbeck und Julia Hallweger von der Bäckerei Schuhbeck.

Eva Zauner präsentiert einige der „Lach doch mal!“- Kunstwerke.

Lach doch mal!

Gute-Laune-Projekt der Grundschüler

Ja, die Zeiten sind momentan wirklich seltsam und die Luft ist bei den meisten eindeutig raus. Nicht aber bei den Ruhpoldinger Grundschülern. Denn die lachen was das Zeug hält. Lachende Gesichter schmücken gerade viele Schaufenster und Praxen in Ruhpolding. Das Gute-Laune-Projekt „Lach doch mal!“ wurde von Lehrerin Christine Ortner ins Leben gerufen und von Eva Zauner, ebenfalls Lehrerin an der Grund- und Mittelschule, federführend organisiert. Neben den täglichen Pflichtaufgaben im Homeschooling durften die Schülerinnen und Schüler ein lachendes Gesicht – je verrückter desto besser – nach bestimmten Regeln zeichnen und ausmalen. Die fertigen Kunstwerke wurden sorgfältig einlaminiert und in Ruhpolding aufgehängt. „Bei der Aktion haben unsere Schülerinnen und Schüler mit großer Begeisterung mitgemacht und bei den Bürgern sehr positive Reaktionen hervorgerufen. „Wenn wir Lehrer die Kinder schon nicht persönlich lachen sehen können, dann wollten wir mit dieser Aktion die Kinder zuhause zum Lachen bringen und vor allem das Lachen in Ruhpolding verbreiten“, schwärmt Josephine Brunnhuber, Schulleiterin, „aber noch schöner wird es, alle Kinder bald schon wieder in den Klassenzimmern Lachen sehen zu können.“

Ein Grund mehr, das tolle Wetter auszunutzen und einen ausgiebigen Spaziergang durch Ruhpolding zu unternehmen. Und ein Lachen oder Schmunzeln im Gesicht eines jeden Spaziergängers ist garantiert. Genau das wünschen sich die Schülerinnen und Schüler gerade jetzt besonders. Denn Lachen ist gesund und wichtig für die Gesundheit. Also nichts wie los und lasst euch von den witzigen lachenden Kunstwerken anstecken. Wir alle brauchen es jetzt mehr denn je.

GR-mp

Die „Lach doch mal!“-Kunstwerke sind in verschiedenen Schaufenstern in Ruhpolding zu sehen.

Adventskranzsegnung

Am Dienstag, 01.12.2020 fand eine Adventskranzsegnung in jeder Klasse statt. Da es aufgrund der Corona-Bestimmungen momentan leider nicht möglich ist, eine gemeinsame Besinnung in der Aula mit mehreren Klassen durchzuführen, entschlossen sich die Religionslehrer, dass Herr Schorsch Gruber und Frau Rika Wörnle von Klasse zu Klasse gehen sollten, um dort die Adventskränze zu segnen. Nachdem der große Adventskranz in der Aula seinen Segen bekommen hatte, zogen die beiden von Klasse zu Klasse. Der Advent steht heuer bei uns an der Schule unter dem Motto „ Mache dich auf und werde Licht“. Um ein bisschen Gemeinschaftsgefühl in dieser merkwürdigen Corona-Zeit aufkommen zu lassen, gestaltete jede Klasse eine große Klassenkerze im Glas. Jedes Kind hat sich auf einem Stern dort verewigt. Diese Gläser werden nun nach und nach auf dem großen Tisch in der Aula um den Adventskranz aufgebaut, somit wird das Licht, je näher wir an Weihnachten heranrücken, immer heller.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Eltern, die die wunderschönen Adventskränze für die Klassen spendiert haben.

Josephine Brunnhuber, Rektorin

Mittelschüler ohne Berührungsängste zur Grabkultur

Gelungenes Schulprojekt rückt historischen Bergfriedhof ins Bewusstsein – Kirche gehört der Jugend.

Ruhpolding. Auf ganz besondere Weise können sich künftig Besucher des alten Bergfriedhofs  durch das engmaschig verzweigte Labyrinth der dort angelegten Grabstätten auf dem Kirchbichl führen lassen – ganz egal ob virtuell von zu Hause aus oder in Echtzeit. Möglich gemacht hat diesen informativen Rundgang per QR-Code ein Schulprojekt der achten Klasse der örtlichen Mittelschule, dessen Ergebnisse die  Jugendlichen um Klassenleiter Martin Blum vor kurzem offiziell präsentieren konnten. Stellvertretend für die gesamte Klasse übergaben die Schüler Michael Pölsterl und Toni Noll zusammen mit ihrem Lehrer einige Exemplare der aufschlussreichen Broschüre, eine Präsentation sowie 3-D-Modelle mit den Motiven des Bergfriedhofs und der Pfarrkirche St. Georg an Pfarrer Otto Stangl.  Die Anregung zur Aktion   kam von der privaten Initiative für Denkmalpflege, der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz“. Die größte ihrer Art  in Deutschland schreibt jährlich diese Projekte mit dem Ziel aus, damit sich Jugendliche mit Denkmäler in ihrem Ort beschäftigen und auseinandersetzen. Wie Klassenleiter Martin Blum erzählte, brauchte es keine große Überredungskunst, die Schülerinnen und Schüler für den  Bergfriedhof zu begeistern. Denn das einzigartige Kleinod ist wegen seiner exponierten Lage weitum bekannt  und wird zu allen Jahreszeiten gern besucht.  Außerdem verbindet die junge Generation ein direkter Bezug zu ihren dort beerdigten Vorfahren.

Nachdem die Vorgehensweise geklärt war, musste das engagierte Team angesichts der Objektfülle bald feststellen, dass nicht alle Vorhaben so einfach umzusetzen sind, zumal während des Projektjahres der normale Unterricht weiterlaufen musste. Kein leichtes Unterfangen mit Corona-Schulschließungen und den einhergehenden Maßnahmen. Außerdem sollte der Rundgang einen Querschnitt verstorbener Ruhpoldinger Persönlichkeiten aus Politik, Kunst, der Geistlichkeit sowie verdienten Bürgern zeigen. Auch bei dieser Auswahl tat es den  jungen Projektanten leid, dass man aus Platzgründen viele Menschen, die in Ruhpoldings Vergangenheit weitreichende  Impulse gesetzt hatten, nicht berücksichtigen konnte. Die nächste Frage war, wie und in welcher Form die Ergebnisse präsentiert werden sollten. Hier war insbesondere der Kontakt zu Christopher Trengert und David Stankovic vom BayernLab in Traunstein (Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung) außerordentlich hilfreich. Sie begleiteten das Projekt mit dem nötigen Equipment (Drohne) , mit wertvollen Tipps und helfender Hand. Unterstützung fand das Team zudem beim damaligen Bürgermeister Claus Pichler, Pfarrer Otto Stangl, Friedhofsbeirat Hubert-Georg Braxenthaler, dem ehemaligen Rektor und Heimatforscher Hermann Weigand sowie bei Landeshistorikerin Dr. Lydia Großpietsch, die bis zu ihrem Ausscheiden die Ruhpoldinger Grund- und Mittelschule leitete. Pfarrer Otto Stangl dankte den Jugendlichen, ihrem  Klassenleiter Martin Blum sowie allen Beteiligten für die gelungene Aktion. Sie wird den Bergfriedhof noch mehr ins Bewusstsein der Menschen rücken, ist der Pfarrherr überzeugt: „Zu einer lebendigen Kirche gehört unbedingt die Jugend, denn die Kirche gehört auch euch.“

Über den QR-Code am Eingangsstein aus Ruhpoldinger Marmor oder im Internet: bergfriedhof.gms-ruhpolding.de gelangt man zum virtuellen Rundgang.

Ludwig Schick

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Schulprojekts Bergfriedhof übergaben die Schüler Michael Pölsterl, Toni Noll und ihr Projektleiter Martin Blum eine begleitende Broschüre sowie zwei 3-D-Modelle, die in der Ideenschmiede der achten Klasse Mittelschule entstanden, an Pfarrer Otto Stangl. Fotos: Ludwig Schick

Mittelschüler stellen Gemeinsambank bei strömendem Regen auf

Ruhpolding. Sichtlich Spaß hatten Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse an der Mittelschule bei ihrem praxisbezogenen Projekt „Gemeinsambank“, das sich über den Zeitraum einer ganzen Unterrichts-Woche erstreckte. Nach Fertigstellung der Einzelteile aus den Materialien Beton und Holz erhielt das originelle Sitzmöbel einen festen Platz neben der Skateranlage im Speedwaystadion an der Ecklbrücke. Bis es allerdings so weit war, wartete auf die Siebtklässler eine Menge Arbeit, bis die einzelnen Werkstücke passgenau zusammengefügt und bei strömendem Regen aufgestellt werden konnten. Dabei gingen die jungen Handwerker nicht nur hochmotiviert an die gestellten Aufgaben heran, sondern bewiesen neben Ideenreichtum auch jede Menge Teamfähigkeit. Während sich die Buben mehr mit den rustikaleren Arbeiten wie Betonschleifen und dergleichen beschäftigten, ließen die Schülerinnen ihrer Kreativität im Gestalten der Mosaik-Motive  „a la Antoni Gaudi“ freien Lauf. Ziel der gemeinschaftlichen Aktion sei es in erster Linie, die jungen Menschen praxisnah in verschiedene Handwerksberufe hineinschnuppern zu lassen, betonte Klassenlehrer Wolfgang Mager. Als „Bauleiter“ und Ratgeber hatten die jungen Projektanten mit Bildhauer Christian Heß aus Ullerting am Simsee sogar einen renommierten Künstler zur Seite. Der ehemalige Assistent am Lehrstuhl für bildende Gestaltung an der TU München unterstützt gerne Gemeinschaftsprojekte dieser Art, die zugleich der Talentförderung dienen.

Ludwig Schick

Auch vom strömenden Regen ließen sich die Siebtklässler nicht abhalten, ihr gelungenes Projekt, die „Gemeinsambank“ am Skaterpark im Ruhpoldinger Speedway-Stadion aufzustellen. Begleitet wurde die kreative Aktion von Bildhauer Christian Heß (links hinten) und ihrem Lehrer Wolfgang Mager. Fotos: Ludwig Schick

Waldtag im Bergwalderlebniszentrum

Am Freitag den 16.10.2020 stand für alle Grundschulklassen endlich mal wieder ein Ausflug an. Es ging mit dem Bus ins Bergwalderlebniszentrum. Dort angekommen, übernahmen die angehenden Waldpädagogen ihre zugeteilten Klassen. Für die Klasse 2b wurde der Vormittag rund um das Thema „Eichhörnchen“ gestaltet. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde schlüpften die Kinder in die Rolle der Eichhörnchen. Sie bauten mit besonders großem Eifer kuschelige Nester, sogenannte „Kobel“, für die anstehende Winterruhe. Diese Nester wurden anschließend mit warmen Steinen bestückt und nach einer ausgiebigen Brotzeit durften die Kinder fühlen, wie gut ihre Nester das „Eichhörnchen“ gewärmt haben.

Es folgte ein kurzer Waldspaziergang mit anschließendem Spiel: „Wir verstecken unsere Wintervorräte (Nüsse) für den Winter.“ Jedes Kind bekam 7 Nüsse, die es zu verstecken galt. Anschließend mussten diese, eingebunden in eine Geschichte, nach und nach wieder gefunden werden.

Trotz des schlechten Wetters durften wir einen rundum gelungenen, spannenden und lehrreichen Vormittag mit viel Raum für Spaß und Spiel im Wald verbringen.

Wir kommen gerne wieder!

I. L.

„Friday for blessing“ an der Schule

Normalerweise findet am Freitag in der ersten Schulwoche der ökumenische Schulanfangsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg für alle Jahrgangsstufen von der 2. bis zur 9. Klasse statt. Da dies in der gewohnten Weise im „Corona-Jahr“ schwierig bis kaum umzusetzen war, hatten die Religionslehrer/innen der Grund- und Mittelschule die Idee, eine „Segensstation“ für die Schüler/-innen anzubieten – auch in Anlehnung an die Teststationen, die es jetzt vielerorts gibt. So kamen die Schüler/innen klassenweise in den Pausenhof zur Segensstation. Es gab ein Gebet und für alle, die dies wollten, einen Einzelsegen, den die Religionslehrerinnen Rika Wörnle und Eva Auhorn sowie Pfarrer Otto Stangl und Pastoralreferent Georg Gruber persönlich zusprachen. Dazu gab es auch noch als Zeichen für die Kraft und Energie, die für die ganze Schulfamilie und jede/n Einzelne/n von Gott her erbeten wurde, einen Traubenzucker-Lolly. Die Lollys wurden dankenswerter Weise von der Adler-Apotheke für die Schule gespendet. Auch wenn diese Form einen gemeinsamen Gottesdienst mit Gesang und Gebet nicht ersetzen konnte, war dies eine kreative Form, ein religiöses Zeichen zu Beginn des Schuljahres unter den jetzigen Bedingungen zu setzen.

Georg Gruber, Foto: Eva Auhorn

Einschulungsfeier an der Grund- und Mittelschule Ruhpolding

Jeweils 28 und 27 Kinder in den beiden 1. Klassen begrüßten die Schulleiterin Josephine Brunnhuber mit den Klassenlehrerinnen Christine Ordner und Barbara Wolfgruber an der Grundschule Ruhpolding. Mit einem kleinen Theaterstück und Liedern wurden die Schülerinnen und Schüler auf ihr künftiges Schulleben vorbereitet. Auch Bürgermeister Justus Pfeifer und Pfarrer Otto Stangl fanden die richtigen Worte für einen gelungenen Schulstart.

Ich freue mich sehr, mit dem Beginn des neuen Schuljahres 2020/21 die Leitung der Grund- und Mittelschule Ruhpolding übernehmen zu dürfen. Nach neun Jahren Leitung der Grundschule Grabenstätt ist es für mich eine neue Herausforderung die Geschicke in Ruhpolding mit meinem neuen Kollegium gemeinsam zu lenken. Mit meinen Prinzipien „Echtheit, Gerechtigkeit und Empathie“ will ich mich voll in die neue Aufgabe einbringen und für uns alle die sehr gut funktionierende Schule konsequent weiter entwickeln. Ich freue mich sehr, dass ich in einem der schönsten Orte des Landkreises arbeiten darf, um mein Ziel zu erreichen, dass alle gerne in die Schule gehen und gute Erinnerungen an die Schulzeit an die Grund- und Mittelschule Ruhpolding haben.

„Hoit ma z´samm und pack ma des neie Schuijahr o!“

Josephine Brunnhuber

Rektorin der Grund- und Mittelschule Ruhpolding

Die Ferien gehen mit Riesenschritten ihrem Ende entgegen und nächste Woche fängt die Schule wieder an. Wir freuen uns darauf, alle unsere Schüler demnächst wiederzusehen!

Der erste Unterrichtstag ist in diesem Jahr am Dienstag, 8. September 2020.

Unterrichtsbeginn für die Klassen 2 – 9 ist um 08:00 Uhr. Die Schulanfänger werden wegen der vorgegebenen Corona-Hygienemaßnahmen zeitlich versetzt begrüßt und erhalten die genauen Zeiten per Post.

Da es bei den uns zugeteilten Lehrkräften einige Neuerungen gegeben hat, möchte ich gleich die aktuelle Einteilung der Klassen bekanntgeben:

Klasse 1a             Fr. Christine Ordner                           Zi. 202           1. Stock Altbau

Klasse 1b             Fr. Barbara Wolfgruber                      Zi. 203           1. Stock Altbau

Klasse 2a             Fr. Tanja Kreft                                    Zi. 213           1. Stock Altbau

Klasse 2b             Fr. Ida Leitner                                    Zi. 212           1. Stock Altbau

Klasse 3a             Fr. Nicole Rothgänger                       Zi. 302           2. Stock Altbau

Klasse 3b             Fr. Marlene Felser                             Zi. 303           2. Stock Altbau

Klasse 4a             Fr. Simone Maier                               Zi. 301           2. Stock Altbau

Klasse 4b             Fr. Eva Auhorn                                  Zi. 304           2. Stock Altbau

Klasse 5               Fr. Magdalena Seidl                          Zi. 204           1. Stock Altbau

Klasse 6               Fr. Harter                                           Zi. 201           1. Stock Altbau

Klasse 7               Hr. Dr. Wolfgang Mager                     Zi. 102           Parterre Altbau

Klasse 8               Fr. Martina Marquard                         Zi. 103           Parterre Altbau

Klasse 9               Hr. Martin Blum                                  Zi. 211           1. Stock Neubau

Für die ersten Klassen endet der 1. Schultag um 10:30 Uhr, für alle anderen Klassen um 11:10 Uhr.

Unterrichtsschluss am Mittwoch, 09.09.2020 ist für alle Klassen um 11:10 Uhr. Die stundenplanmäßigen Unterrichtszeiten gelten vom 3. Schultag (Donnerstag) an.

Die Mittagsbetreuung startet gleich am ersten Schultag, am 8. September 2020. Sie beginnt jeweils mit dem Ende des Unterrichts um 11:10 Uhr bzw. 12:15 Uhr oder 13:00 Uhr und endet spätestens um 14:00 Uhr.

Die Offene Ganztagesschule beginnt am Mittwoch, 9. September 2020 um 11:15 Uhr. Die Grundschüler treffen sich im Zimmer 306 im 2. Stock im Altbau, die Mittelschüler in den angestammten Räumen im Neubau. Weil an diesem Mittwoch und am Donnerstag die Einteilung für das neue Schuljahr erfolgt, müssen an diesen beiden Tagen alle angemeldeten Schüler kommen.

Für Schüler, die weiter als 2 km von der Schule entfernt wohnen (bzw. 3 km für Schüler ab der 5. Klasse), besteht wie bisher die Möglichkeit, den Schulbus zu benützen. Bitte beachten Sie genau den veröffentlichten Schulbusfahrplan 2020/21. Bei kurzen Schulwegen sollte aber schon aus gesundheitlichen Gründen den Kindern zugemutet werden, dass sie zu Fuß zur Schule gehen oder in den höheren Jahrgangsstufen auch radeln.

An die Eltern unserer Schulanfänger ergeht wie jedes Jahr folgender Aufruf:

Zeigen Sie bitte Ihren Kindern den Schulweg schon vor Schulbeginn, damit sie sich diesen gut einprägen können – dies gilt natürlich auch für den Weg zur Bushaltestelle. Suchen Sie nach einem gefahrlosen Weg, nicht nach dem kürzesten! Gehen Sie diesen Weg mit Ihren Kindern mehrere Male und weisen Sie auf besondere Gefahrenpunkte hin.

Es ist sinnvoll, die Kinder erst nach abgelegter Fahrradprüfung mit dem Fahrrad zur Schule fahren zu lassen. Bitte ermahnen Sie Ihre Kinder auf jeden Fall eindringlich, dass sie auf dem Schulweg per Rad stets mit einem Sturzhelm ausgerüstet sind und dass Kinder bis zum Alter von 10 Jahren den Fußgängerweg benützen sollen. Denken Sie bitte auch daran, dass Sie ihr Kind durch Ihr gutes Beispiel und Ihre eingehende Anleitung im Straßenverkehr am besten für den Schulweg vorbereiten.

Auf ein gesundes Wiedersehen am kommenden Dienstag freuen sich

Josephine Brunnhuber

und alle Kolleginnen und Kollegen

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