Aktuelles aus dem Schuljahr 2021/2022

Qualifizierender Abschluss an der Mittelschule Ruhpolding

Fachbereich Ernährung/Soziales – Projektprüfung

Die Projektprüfung im Fach Ernährung/Soziales wird als Teil der besonderen Leistungsfeststellung zum Erwerb des Qualifizierenden Abschlusses der Mittelschule durchgeführt. Aufgrund ihres Formats berücksichtigt sie in hohem Maße Fähigkeiten und Fertigkeiten, die umfangreich und detailliert geprüft werden. Für einen erfolgreichen Abschluss sind Kompetenzen, wie z. B. selbstständiges Zusammenstellen eines Menüs, themenbezogene Rezeptauswahl aus einer Übersicht, Erstellen eines schriftlichen Arbeitsplans (Organisationsplan), Vor-und Zubereiten von Speisen, Anrichten und Garnieren von Gerichten, sowie das Eindecken eines festlichen Tisches erforderlich. Schriftliche Ausführungen werden in Form einer Projektmappe dargestellt.

Eine Gruppe von Lehrkräften, sowie Herr Hiebl, Frau Plenk und Rektorin Brunnhuber kamen am Dienstag in den besonderen Genuss, am Abschlussessen der Projektprüfung unter der Leitung von Frau Dagmar Mayer teilnehmen zu dürfen. Auf einem schön dekorierten Tisch wurden die einzelnen Gänge eines italienischen Menüs von den Schülerinnen und Schülern professionell serviert. Nachdem die Gerichte von den Schülerinnen und Schülern vorgestellt wurden, ließen es sich die Gäste schmecken. Die Gäste waren sichtlich beeindruckt, von den unterschiedlichen Geschmackserlebnissen und den dekorativen Kreationen der Schülerinnen und Schüler.

Bundesjugendspiele am 12.05.2022

Lauf Dich Fit! - Den Spaß am Laufen entdecken!

Die Erwartungen weit übertroffen haben die Schüler der Grund- und Mittelschule Ruhpolding bei der Lauf-Challenge am Donnerstag, den 05. Mai 2022, die im Rahmen des BLV-Projekts „Lauf Dich fit“ stattfand. Dabei spielte das Tempo keine Rolle, ausdauerndes Laufen und Durchhaltevermögen waren gefragt: 15 oder 30 Minuten mussten ohne Gehpausen gelaufen werden.

In einigen Klassen liefen sogar 100 Prozent der Schülerinnen und Schüler die 30 Minuten durch. Am Ende des Tages konnten in der Grundschule von 173 teilnehmenden Kindern 130 die 30 Minuten absolvieren und 42 Schüler schafften die 15 Minuten durchzulaufen. In der Mittelschule erzielten von 80 gestarteten Schülerinnen und Schülern immerhin 50 Schüler die 30 Minuten und 13 die 15 Minuten-Marke.

Auf Grund der sehr positiven Einschätzung im Kollegium ist die Grund- und Mittelschule Ruhpolding auch für den Mai 2023 wieder für das Projekt angemeldet. Deshalb rückt auch im nächsten Schuljahr im Schulsport das Laufen, egal in welcher Form, in den Vordergrund. Alle Lehrer und Schüler sind mit Eifer dabei. Eine Steigerung der Ausdauer wird spielerisch mit Freude und Begeisterung auch bei den Erst- und Zweitklässlern sehr schnell erreicht.

Für den Organisator dieses Projektes vor Ort, Herrn Gstatter, ist das Laufen eine ganz wichtige Komponente im Sportunterricht, da es ohne großen Aufwand durchgeführt werden kann. Es wirkt sich positiv auf die physische, psychische, soziale und kognitive Entwicklung aus. Konzentrierter und ausgeglichener wird zudem der Schultag bewältigt.

Neben den Urkunden, die jeder Schüler bekommt, winkt als Belohnung für die zehn besten Schulen in Bayern noch ein Sporttag im Olympiastadion in München. Wer weiß, vielleicht ist dort 2023 auch die Grund- und Mittelschule Ruhpolding dabei. Die Aktion lohnt sich aber so und so: Viele Kinder finden den Spaß am Laufen wieder.

RG

Schüler schicken ein Zeichen für den Frieden in den Himmel

Ballons und Friedenstauben mit Friedenswünschen

Der Wunsch irgendetwas tun zu wollen, und sei es noch so klein, reißt nicht ab. Gerade Schüler kommen aufgrund der zunehmenden Integration ukrainischer Kinder in den Klassen immer mehr mit dem Thema Krieg und Flucht in Berührung. Diesen Umstand nahm die Schulleitung Josephine Brunnhuber und Ralf Gstatter der Grund- und Mittelschule in Ruhpolding zum Anlass, gemeinsam ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Alle Grund- und Mittelschüler, von der ersten bis zur neunten Klasse, stellten sich dazu im Pausenhof zu einem großen Peace-Zeichen auf. Aus der Luft betrachtet vermittelte das riesige Friedenszeichen eine klare Botschaft der Schülerinnen und Schüler. Im Vorfeld bastelten die Kinder eine Friedenstaube aus Papier mit Friedenswünschen, die an blauen und gelben Luftballons angehängt wurden. Die gesamte Schulfamilie wartete dann auf den großen Moment: Die Luftballons – aus biologisch abbaubarem Material! – wurden zusammen mit den Friedenstauben und Musikuntermalung in den Himmel geschickt. Und noch etwas ganz Besonderes zeichnete die Aktion aus. Nicht nur die Ruhpoldinger Mädchen und Jungen setzten das Zeichen. Unter ihnen waren auch ukrainische Kinder. „Als wir die Luftballons auch an die ukrainischen Kinder verteilt haben, waren sie ganz gerührt, als sie sahen, dass es ihre Farben waren“, drückt Josephine Brunnhuber, selbst unglaublich bewegt, ihre Worte aus. „Man kann es gar nicht in Worte fassen, was gerade in Europa passiert. Auch wenn diese Aktion den Krieg nicht stoppen kann, so kann sie dennoch viel bewirken – zum Beispiel den geflüchteten Kindern mit ihren Familien hier bei uns das Gefühl geben, dass wir sie nicht alleine lassen“, so Brunnhuber weiter. Hanna Lytvyn richtet ihre dankenden Worte an Brunnhuber und das gesamte Schulteam: „Tränen erschweren das Sprechen. Dieser Krieg hat so viele Leben von Kindern und Bewohnern in der Ukraine gekostet. Ich möchte Ihnen aufrichtig für Ihre Unterstützung danken.“ Und auch Nadja Delova war sprachlos und tief berührt von der Aktion. Sie war den Tränen nahe. Lytvyn und Delova unterrichten zwei Willkommensklassen in Ruhpolding. Lytvyn ist selbst eine Geflüchtete, die in der Schule herzlich aufgenommen wurde.

Manuela Plenk

Video und Fotos: R. Kland und mb

Die Grund- und Mittelschule Ruhpolding richtet als erste im Landkreis Willkommensklassen ein

Es kann losgehen. Die Grund- und Mittelschule in Ruhpolding hat sich in den letzten Wochen gut vorbereitet und zwei Willkommensklassen für ukrainische geflüchtete Kinder eingerichtet. Die Kinder sind aus Ruhpolding und aus Inzell. In einer Klasse sind etwa zehn Mädchen und Jungen im Grundschulalter. In der zweiten Gruppe für die älteren Kinder lernen aktuell etwa 17 Kinder. Die Schülerzahlen ändern sich täglich. Hauptsächlich weil es immer mehr werden, aber auch, weil noch nicht alle Kinder, die angemeldet sind, gekommen sind und noch etwas Zeit benötigen.

Die Schulleitung hat sich ganz bewusst für Willkommensklassen entschieden. Demgegenüber steht die Meinung, eine sofortige Verteilung in Regeklassen sei besser, um eine schnellstmögliche Integration zu fördern. Schulleiterin Josephine Brunnhuber sieht das anders. „Die Kinder sind von heute auf morgen in ein fremdes Land gekommen. Es tut ihnen gut, erst einmal anzukommen und unter ihresgleichen sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Für den Erwerb der deutschen Sprache ist es ebenso von Vorteil, sich in einem gemeinsamen Tempo heranzutasten anstatt dem Druck ausgesetzt zu sein, schnell mithalten zu müssen“, so Brunnhuber. Es gibt aber auch Ausnahmen. Einige sind schon so gefestigt, dass diese Kinder bereits in der Regelklasse integriert sind.

Der Unterricht der Willkommensklassen findet zunächst täglich von 8.00 bis 11.15 Uhr statt. Nach den Osterferien sollen die Unterrichtszeiten ausgeweitet werden. Hauptsächlich wird in diesen Klassen Deutsch unterrichtet. Einige Aktionen finden bereits gemeinsam mit den Regelklassen statt. Darüber hinaus stehen mehrmals wöchentlich Zusatzangebote auf dem Stundenplan: Bundesfreiwilligendienstleistende Sophia Haitzer macht mit den Kindern Rhythmisierungseinheiten (Singen mit Bewegung usw.), Benedikt Schmid vom SV Ruhpolding setzt auf zusätzliche Sporteinheiten und Sozialpädagoge Sebastian Brandl kümmert sich um die individuelle Förderung der Kinder.

Ziel ist es, bis zum Schuljahresende verstärkt auf Willkommensklassen zu setzen und diese stunden- bzw. fächerweise mit den Regelklassen zusammenzuführen. Wenn alles gut läuft, steht im neuen Schuljahr einem Wechsel in eine Regelklasse nichts mehr im Wege. Josephine Brunnhuber ist es aber dennoch wichtig, auch für die Zeit nach dem Wechsel Unterstützung in Form von Deutschkursen beizubehalten, solange sie es brauchen.

Und wer sind eigentlich die Lehrer, die die Kinder in den Willkommensklassen unterrichten? Nadja Delova unterrichtet die Gruppe mit den älteren Kindern. Sie ist schon länger an der Schule in Ruhpolding tätig, lange bevor der Krieg anfing. Sie unterrichtet als Zusatzangebot Deutsch für Ausländer (DaZ) für Kinder, die Unterstützung in der deutschen Sprache benötigen. Das war ein Segen für die Schule, als die ersten Geflüchteten nach Ruhpolding gekommen sind und man sich erste Gedanken über die zu erwartenden Kinder gemacht hat. Um die jüngeren Kinder kümmert sich Hanna Lytvyn. Hanna ist selbst mit ihrer Tochter gleich zu Beginn des Krieges geflüchtet. Nachdem sie in Ruhpolding gelandet war und erfuhr, dass in der Schule eine Deutschlehrerin gesucht wird, hat sie nicht lange gezögert. Ihre guten Deutschkenntnisse erlangte sie während ihres Studiums (Deutsche Philologie und Erziehungswissenschaft) in Berlin. Ihre Tochter besucht ebenfalls die Willkommensklasse. Sie ist sehr glücklich und dankbar, dass sie in dieser schweren Zeit etwas Sinnvolles tun kann.

Josephine Brunnhuber ist auch sehr glücklich und dankbar, dass sie zwei wundervolle Lehrkräfte für die geflüchteten Kinder hat. Und auch gab es Momente des Zweifels: „Ich habe mich zwischendurch gefragt, warum tue ich mir das an?“ Die Herausforderungen nach zwei Jahren Pandemie sind noch nicht überstanden. Die Ukraine-Krise im Hinblick auf die Flüchtlingswelle mit all ihren Konsequenzen womöglich erst am Anfang. „Aber das Herz hat eindeutig gesiegt. Ich möchte den Kindern eine unbeschwerte Zeit so gut es geht ermöglichen“, erzählt Brunnhuber, „und ohne die Hilfe des gesamten Schulteams, das flexibel agiert und den Mehraufwand auffängt, des SV Ruhpolding mit dem Spendenlauf und des örtlichen Helferkreises für die Ukraine, der die Schulsachen gespendet hat, wäre es gar nicht möglich gewesen,“ fährt die Schulleiterin fort.

Bürgermeister Justus Pfeifer freut sich, dass der Start der Willkommensklassen super geklappt hat. "Im Namen der Gemeinde einen großen Dank für das enorme Engagement unserer Grund- und Mittelschule. Es macht Mut und Hoffnung, dass wir gemeinsam die Krise bewältigen können. Alles, was den Geflüchteten jetzt in dieser schwierigen Situation Halt bietet, ist eine große Hilfe“, dankt Bürgermeister dem gesamten Schulteam und allen Spendern.

Die Kinder sind erstaunlich lernwillig, lachen viel und finden schnell Anschluss zu den anderen Kindern. Das sind wunderbare Voraussetzungen für ein vielleicht neues Leben in Deutschland – oder wenigstens für einen gewissen Zeitabschnitt, wenn sie irgendwann wieder nach Hause können. Aber noch weiß keiner, wie lange diese Situation andauert und so macht die Ruhpoldinger Schule das Beste daraus und das mit vollem Herzen.

Text und Fotos: Manuela Plenk, Gemeinde Ruhpolding

Schulleiterin Josephine Brunnhuber (rechts) besucht die Willkommensklasse mit den kleineren Kindern, die Hanna Lytvyn unterrichtet. Hanna ist selbst Geflüchtete. Als Studentin in Berlin erlernte sie damals die deutsche Sprache.

Nadja Delova (links) ist bei den größeren Kindern in der Willkommensklasse und war bereits vor dem Krieg an der Ruhpoldinger Schule als Lehrerin für „Deutsch für Ausländer“ zur Unterstützung tätig.

Mitschnitte vom Interview mit der BAYERNWELLE SÜDOST

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Ein Blick zu den Sternen

Vom 05. – 06.04.2022 stand in unserer Turnhalle ein mobiles Planetarium. In dieser aufblasbaren Halbkugel wurde durch einen Projektor der Nachthimmel mit allerlei Features dargestellt. So konnten die Schülerinnen und Schüler aller Klassen einen Einblick in Sternenanordnungen, Abläufe am Himmel, Sternzeichen usw. gewinnen. Virtuelle Reisen zu entfernten Planeten waren ebenso inbegriffen.

Aktion saubere Landschaft

Witterungsbedingt musste der Aktionstag zur sauberen Landschaft der Grund- und Mittelschule Ruhpolding auf Montag 04.04.2022 verschoben werden. Bei doch recht mäßigen Temperaturen machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 - 8 zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern auf den Weg, um im Gemeindegebiet Ruhpolding achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln. Aus schulischer Sicht können mit solch einer Aktion viele verschiedene Ziele verfolgt werden: So soll unter anderem den Kindern und Jugendlichen bewusst gemacht werden, wie wichtig es ist, die Natur sauber zu halten und den Müll sachgerecht zu entsorgen. Außerdem leisten sie damit einen Beitrag, um den Urlaubsort Ruhpolding für die Sommersaison „herauszuputzen“. Aber auch die Vermeidung von Müll stellt einen Anknüpfungspunkt für den Unterricht dar. Nach der Rückkehr gab es als Belohnung eine kleine Brotzeit mit Getränken. Herzlich bedanken möchten wir uns bei der Siegsdorfer Petrusquelle, der Gemeinde Ruhpolding, dem Elternbeirat und allen weiteren Helfern und Unterstützern, die es uns ermöglicht haben, solch einen Tag durchzuführen. Als extra Bonus spendierte Sepp Reiter noch für alle Grundschülerinnen und Grundschüler eine Freifahrt mit dem Chiemgau-Coaster.

Förderverein der Volksschule Ruhpolding unter neuer Führung

Da in den Vorjahren coronabedingt keine Jahreshauptversammlungen abgehalten werden konnten, blickte der scheidende Vorsitzende Andreas Korte auf 3 Jahre Vereinsarbeit während der diesjährigen Hauptversammlung in der Aula der Schule Ruhpolding zurück. In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte er an zahlreiche finanzielle Unterstützungen bei den Abschlussfahrten. Des Weiteren wurde die Schule unterstützt, indem der Förderverein z. B. die Nikolaussäckchen, viele Pausen- und Sportspiele, sowie vier Laptops bezahlte.

Die Kassiererin Petra Bernauer stellte die finanzielle Lage dar. Nachdem die Vorstandschaft von der Versammlung entlastet wurde, fanden die Neuwahlen statt. Erfreulicherweise fanden sich wieder etliche, die bereit waren, dieses Ehrenamt zu übernehmen. Herr Korte bedankte sich mit Geschenken bei seiner scheidenden Vorstandschaft und betonte, er habe immer gerne als Vorsitzender für den Verein gearbeitet. Da die Zusammenarbeit in der Vorstandschaft und auch mit der Schulleitung unproblematisch gewesen sein, konnte man viel bewegen. Er wünschte der neuen Vorstandschaft viel Erfolg. Auch die Rektorin Frau Brunnhuber bedankt sich für die jahrelange hervorragende Arbeit bei der scheidenden Vorstandschaft und betonte, sie freue sich sehr, dass eine neue Vorstandschaft so unproblematisch gefunden werden konnte. Ziel sei es nun, die Mitgliederzahl des Fördervereins zu erhöhen, die Arbeit des Fördervereins publik zu machen und auch auf die Aktion "Chiemgauer" vermehrt aufmerksam zu machen.

Die scheidende Vorstandschaft des Fördervereins Volksschule Ruhpolding e.V. : (von links ) Erster Vorsitzender Andreas Korte, Zweite Vorsitzende Cordula Horn, Kassenprüfer Sepp Hohlweger, Kassiererin Petra Bernauer, Schriftführerin Melanie Haßlberger

Die Vorstandschaft des Fördervereins der Volksschule Ruhpolding e. V. mit den neu gewählten Mitgliedern: (von links) Ida Leitner (Beisitzerin), Josephine Brunnhuber (Beisitzerin), Carina Kallabinski (Schriftführerin), Margit Hillebrand (Beisitzerin), Cordula Horn (wiedergewählte Zweite Vorsitzende), Funk Anja (Beisitzerin), Sebastian Nachbar (Kassenprüfer), Aneta Nawrat (Erste Vorsitzende), Thomas Guggenbichler (Kassier), Kevin Poller (Beisitzer); (kniend von links) Manuela Feder und Maria Stratidou-Kellner (beide Beisitzerinnen). Elternbeiratsvorsitzender Felix Reinwald fehlt auf dem Bild.

Fasching 2022

Die 7. Klasse stürzte sich in die Loipe

Am 09.02.2022 unternahm die 7. Klasse einen Langlauftag. Da wir als Stützpunktschule für den Nordischen Wintersport gut mit Material ausgestattet sind, gehen alle Grund- und Mittelschulklassen regelmäßig zum Langlaufen, um den Kindern und Jugendlichen diesen Wintersport näherzubringen und vielleicht auch bei manchen weiterführendes Interesse zu wecken.

Bei uns gab es zur Begrüßung erst einmal Besuch von zwei Oachkazerl, die sich neben dem Schulhaus tummelten. Knapp mehr als die Hälfte war auf klassischen Ski unterwegs, der Rest hatte die Skater unter den Sohlen, als wir uns in die Loipe stürzten. Bei traumhaftem Wetter ging es über Wasen Bergauf-Bergab über die bestens präparierte Piste zu unserem Ziel Biathlonzentrum los. Natürlich gab es auch das ein oder andere Malheur und der ein oder andere setzte sich mal in den Schnee oder verlies gar die Loipe, aber das brachte den Spaß nicht zum Erliegen. In der Langlaufhütte Plenk am Biathlonzentrum gab es dann eine wohlverdiente Ruhepause mit Getränken und Brotzeit, bevor es auf dem gleichen Weg zurück zur Schule ging.

Einfach ein wundervoller Langlauftag!

Wintertraum an der Schule Ruhpolding

Bei idealem Winterwetter nutzen die Ruhpoldinger Schüler momentan die perfekte Lage ihrer Schule zum Langlaufen und zum Skifahren. Eine top hergerichtete Loipe beginnt direkt neben dem Pausenhof der Schule und wird fleißig von den Kindern und Lehrern befahren. Auch der nahe Skilift am Westernberg wird jeden Montag zum Skifahren genutzt und die Schlittenfahrer finden hinter der Schule einen ansprechenden Schlittenhügel. "Wir leben hier in Ruhpolding wirklich im Paradies", resümierte eine Lehrerin erfreut nach so einem gelungen Wintersporttag.

JB

Erfolgreicher Skikurs der Grundschule

Bei traumhaften Winterwetter und perfekten Bedingungen konnte der Skikurs der Grundschule Ruhpolding am Westernberg durchgeführt werden. Dieses Skikursangebot wurde sehr gut angenommen, so konnten 85 Kinder in 12 Gruppen ihr skifahrerisches Können verbessern. Der krönende Abschluss war das Abschlussrennen am Freitag, das bei strahlendem Sonnenschein vor vielen Zuschauern durchgeführt wurde. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Elternbeirat, der diesen Skikurs perfekt organisiert hatte.

Smartboards statt Kreidetafel

Ruhpoldinger Mittelschüler erhalten interaktive Flachbildschirme

Die Ruhpoldinger Mittelschüler durften sich im Dezember auf eine Neuerung im Klassenzimmer freuen. Alle Klassen 5 bis 9 wurden mit einem interaktiven Flachbildschirm, einem sogenannten Smartboard, ausgestattet. Ganz im Zeichen der Digitalisierung setzt die Gemeinde in ihrer Grund- und Mittelschule Ruhpolding auf neue digitale Möglichkeiten. Die Anschaffung der Smartboards wurde durch den Digitalpakt Schule gefördert. Das Pilotprojekt wird zunächst nur in der Mittelschule umgesetzt, im nächsten Schritt soll auch die Grundschule mit Smartboards ausgestattet werden.

Die interaktiven Flachbildschirme ermöglichen eine neue Art der Interaktion und Zusammenarbeit im Klassenzimmer. Die Schüler sind begeistert und finden das „eine coole Sache“. Und die Lehrer sind offen für Neues und freuen sich gemeinsam mit den Schülern auf die neue Herausforderung. Denn der Unterricht muss entsprechend auf das neue Medium umgestellt werden. Schulleiterin Josephine Brunnhuber und Konrektor Ralf Gstatter war zudem eine Kombination von interaktiver und beschreibbarer Tafel wichtig. Die Smartboards haben klappbare Seitenflügel in Form von Whiteboards, auf denen zusätzlich bei Bedarf handschriftlich etwas dargestellt werden kann. Für eine Umstellung von analog auf digital mit Sicherheit eine willkommene Erleichterung. „Ich sehe in dieser Form der Unterrichtsgestaltung einen großen pädagogischen Mehrwert. Das ist nicht nur eine Spielerei, sondern eine enorme Verbesserung und Zeitersparnis“, erzählt Brunnhuber. Eine tolle Funktion ist auch die Vernetzung untereinander: Alle Endgeräte der Schüler werden via WLAN mit dem Smartboard vernetzt, so dass die gemeinsame Mitarbeit von Lehrkräften und Schülern unkompliziert möglich ist. Die Internetfähigkeit im gesamten Schulgebäude wurde bereits im ersten Schritt der Digitalisierung ausgebaut – schnelles und leistungsfähiges Internet ist somit sichergestellt. Für die beiden Bauabschnitte im Bereich der Mittel- und Grundschule waren neben der Anschaffung der Bilderschirme natürlich weitreichende Bauarbeiten notwendig. Erst durch diese Maßnahmen konnte im Schulhaus eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur aufgebaut werden. Christian Schulz, Mitarbeiter der Technischen Bauabteilung der Gemeinde, ist für die Projektumsetzung und Bauleitung zuständig: Von der Beratung bei der Gerätewahl bis zur technischen Umsetzung in den Klassenzimmern. „Im Hinblick auf die Gesundheit war uns die Qualität der Geräte sehr wichtig. Die Smartboards verfügen über ein blendfreies Glas und einen blauen Lichtfilter, zertifiziert vom TÜV Rheinland. Dadurch wird kein UV-Licht und nur minimal blaues Licht vom Bildschirm entsendet“ fügt Schulz hinzu. Die Gesamtinvestition für beide Bauabschnitte beträgt 480.000 € wovon wiederum 250.000 € durch den Digitalpakt bezuschusst werden. Bürgermeister Pfeifer, der zusammen mit Rektorin Brunnhuber und dem Gemeinderat das Projekt für die Ruhpoldinger Schule umgesetzt hatte, zeigt sich ebenfalls zufrieden: „Durch die Investition der Gemeinde und des Digitalpakts bietet unsere Grund- und Mittelschule beste Bildungschancen für unsere Kinder. Ich bin froh, dass alle Gemeinderäte unser Projekt unterstützt haben und unsere Schule dadurch wieder zukunftsfähig aufgestellt ist.“

mp

Start in die Ferien mit Feliz Navidad

Mit einem gemeinsamen Tanz von allen Schülern und Lehrern zu dem bekannten Weihnachtslied Feliz Navidad wurden die Weihnachtsferien eingeleitet. Super war die Stimmung, als alle zu dem Lied die vorher eingeübte Choreografie tanzten. Als schließlich mit einem Countdown von 10 bis 1 gemeinsam die Ferien eingezählt wurden, brach großer Jubel aus und die Kinder stürmten in die wohlverdienten Weihnachtsferien. Bleibt nur zu hoffen, dass wir nach den Ferien auch wieder in die Schule dürfen und uns Corona keinen Strich durch die Rechnung macht.

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Friedenslicht in der Schule angekommen

Das Friedenslicht von Bethlehem wird seit vielen Jahren vom Ruhpoldinger Stamm der Pfadfinderinnen St. Georg in den Ort gebracht. Das Licht, das ursprünglich in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet wurde, kommt dann mit dem Flugzeug nach Wien oder Linz und wird von dort von Pfadfinder*innen als ein Symbol des Friedens in Europa weiter verteilt. Eva Plenk vom Vorstand der Ruhpoldinger Pfadfinderinnen brachte zwei Tage vor dem Heiligen Abend das Friedenslicht in die Grund- und Mittelschule. Hier wurde es von den Schülersprecher*innen und Rektorin Josphine Brunnhuber in Empfang genommen. Eva Plenk erzählte von der Bedeutung dieser Aktion und brachte in einer Laterne das Friedenslicht mit. Die Schülersprecher*innen entzündeten anschließend mit dem Friedenslicht die vier Kerzen am großen Adventskranz der Schule in der Aula sowie die 13 Klassenlichter. Jede Klasse hatte nämlich ein Glas mit einer großen Kerze gestaltet. Auf dem Glas wurden Sterne mit den Namen jedes Schülers und jeder Schülerin sowie der Klassenleitung geklebt. So ergab sich ein buntes und helles Bild der Schulfamilie – verbunden mit dem Wunsch nach Licht und Frieden in der Schule, in den Familien, im Ort und in der ganzen Welt. Das Licht einer kleinen Kerze, die in der Dunkelheit leuchtet ist dafür ein schlichtes und doch so wirkungsvolles Zeichen.

Himmlischer Besuch in der Schule

Große Vorfreude und helle Aufregung herrschte am Dienstagmorgen, als bekannt wurde, dass der Nikolaus in die Schule kommen würde. Als es endlich soweit war, saßen alle Kinder mucksmäuschenstill auf ihren Stühlen und lauschten gebannt den Worten des heiligen Mannes. Der Nikolaus fand viele lobende Worte für die Kinder und musste nur sehr wenig tadeln. Neu war heuer, dass er zwei Engerl und zwei Kramperl dabei hatte. Dieser Wunsch war von den Kindern selbst an Frau Brunnhuber herangetragen worden. Nachdem diese ihr Einverständnis gegeben hatte, kümmerten sich die Schüler selbstständig um alle Requisiten. In der Grundschule waren selbstverständlich nur die zwei Engerl als Helfer für den hl. Nikolaus dabei. Doch in der Mittelschule durften die Kramperl auch die Klassenzimmer betreten. Gott sei Dank waren aber auch diese Schüler so brav, dass die Kramperl nur ein bisschen mit den Schellen rasselten und brummten. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Elternbeirat, der die Nikolausgeschenke besorgt und verpackt hatte. Es war ein tolles Erlebnis für alle!

Bevor es ans Malen ging, gab es vom Bürgermeister Justus Pfeifer und Schulleiterin Josephine Brunnhuber noch viele Gestaltungstipps und -ideen.

Aus grauen Kanaldeckeln werden bunte Blumen

Grundschulklasse verschönert Ruhpoldings Kanaldeckel im Kurpark

 

Die Klasse 2b aus der Grund- und Mittelschule verwandelte im Rahmen eines Kunstprojektes einige Kanaldeckel im Kurpark in wahrhaftige Kunstwerke. Die Idee kommt von Aneta Nawrat, Mutter einer Schülerin der Klasse, die beruflich in einem Ingenieurbüro im Bereich Flächenrecycling, Umweltberatung und Infrastrukturplanung tätig ist und daher die Verbindung mit einem Kunstprojekt mit den Kindern sofort aufgegriffen hat. Die engagierte Mutter stieß mit ihrer kreativen Idee in der Schule auf große Begeisterung. Dank ihrer guten Vorbereitung im Vorfeld konnte das Projekt zusammen mit Schulleiterin Josephine Brunnhuber an einem wunderschönen sonnigen Herbstvormittag realisiert werden. „Dieses Kunstprojekt ist eine wundervolle Aktion, bei der vor allem die Klassengemeinschaft gestärkt wird. Es findet ein soziales Lernen statt, die Kinder schauen aufeinander, sprechen sich ab, wer was macht. Die Kinder haben sich selbst in Gruppen eingeteilt“, äußerte sich Josephine Brunnhuber. Gemeinschaftsprojekte, insbesondere fern ab vom Klassenzimmer, sind für Kinder immer eine schöne und wichtige Erfahrung – nach dem letzten coronabedingten schwierigen Schuljahr mit Distanzunterricht noch viel mehr. Selbstverständlich wollte sich Bürgermeister Justus Pfeifer selbst ein Bild davon machen und schaute bei den kleinen Künstlern während der Aktion vorbei. „Ich finde es toll, die Kinder so kreativ zu erleben. Jetzt »wachsen« sogar im Herbst wunderschöne Blumen im Kurpark, die jedem Besucher beim Spaziergang bestimmt ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, freut sich Justus Pfeifer. Bevor es ans Malen ging, zeigten die Kinder dem Bürgermeister noch alle zu bemalenden Kanaldeckel und ließen ihn wissen, welche Farben die Blumen bekommen. „Mir ham uns voi darauf g`freit, die Blumen omoin zu kenna“, erzählten Julian, Maximilian und Henri begeistert und konnten es kaum erwarten, endlich den Pinsel zu schwingen.

Manuela Plenk

Schülersprecher- und Verbindungslehrerwahl im Schuljahr 2021/22

Am Freitag, 24.09.2021, fand in der grund- und Mittelschule Ruhpolding die Schülersprecher- und Verbindungslehrerwahl für das Schuljahr 2021/22 statt. Die Durchführung der Wahl übernahm Frau Ivanko nach allgemein anerkannten demokratischen Grundsätzen. Jede Klasse ab der 4. Jahrgangsstufe hatte die Aufgabe Schüler und Lehrer für die Kandidatur zur Wahl vorzuschlagen. Die Kandidaten der 4. bis 9. Klasse erstellten Wahlplakate, auf denen ersichtlich war, warum man SchülersprecherIn werden will. In der Schulaula waren die Plakate vor der Wahl für alle Wähler präsent, um auf diese Weise möglichst viele Stimmen zu erzielen.

Wahllokal war das jeweilige Klassenzimmer. Im Anschluss an die geheime Wahl wurden die Stimmen ausgezählt. Zum Schülersprecher für die Grundschule wurden Emma Stenglein (4b)  zur ersten Schülersprecherin und Stefan Krause (4b) zum zweiten Schülersprecher gewählt. Für die Mittelschule schaffte es Kevin Keler (9) zum ersten Schülersprecher; als Unterstützung steht ihm in diesem Schuljahr Doris Ivankovic (7) zur Seite, die zur zweiten Schülersprecherin gewählt wurde.

Für das Schuljahr 2021/22 wurden Frau Felser als Verbindungslehrerin für die Grundschule und Frau Harter als Verbindungslehrerin für die Mittelschule gewählt. Gratulation an die gewählten Schülersprecher und die Verbindungslehrkräfte.

mf

Die vierten Klassen besuchten den Bürgermeister im Rathaus

Am Montag, den 27.09.2021 war für die beiden vierten Klassen der Grundschule Ruhpolding ein besonderer Tag. Sie wurden vom Bürgermeister, Justus Pfeifer ins Rathaus eingeladen. Dort hat er den Schülerinnen und Schülern das ganze Gebäude gezeigt - angefangen bei der Kämmerei, über die Büroräume der Angestellten und dem des Bürgermeisters bis ins Obergeschoss zum Bauamt.

Das größte Highlight für die Kinder war der Bürgermeister selbst. Sie konnten ihm alle ihre vorbereiteten Fragen stellen und sogar auf dem Stuhl des Bürgermeisters Probe sitzen. Besonders beeindruckend waren die Helme des ehemaligen Kampfpiloten bei der Bundeswehr. Als kleines Dankeschön überreichten die Viertklässler ein selbstgebasteltes Plakat.

mf

Mit Gottes Segen ins neue Schuljahr gestartet

Nach dem Schulschlussgottesdienst am Pausenhof, gab es zu Schulbeginn wieder eine Premiere: Erstmals fand der Schulanfangsgottesdienst in der Turnhalle statt. Hier fanden die Schüler*innen von 2. bis zur 9. Klasse genügend Platz, um mit genügend Abstand einen gemeinsamen Gottesdienst zu feiern. Pfarrer Otto Stangl, Pfarrer Bernd Reuther, Religionslehrerin Rika Wörnle und Pastoralreferent Georg Gruber standen der Feier vor. Schüler*innen der 3. Klasse stellten verschiedene Blumen vor: eine Sonnenblume, ein fleißiges Lieschen, einen Kaktus, einen Löwenzahn und eine Rose. Sie zeigten anhand dieser unterschiedlichen Blumen auf, wie verschieden auch die einzelnen Menschen in einer Klassengemeinschaft sein können, und doch ist jede und jeder für sich – wie die Blumen – eine Pracht, ein Wunderwerk, ein Geschenk Gottes. Pfarrer Reuther zeigte in seiner Predigt auf, wie wichtig es für das „Aufblühen“ eines jeden Menschen ist, dass er eine Mitte hat und aus dieser Mitte lebt, diese Mitte, die wir Christen Gott nennen. Den Segen Gottes sprachen Pfarrer Stangl und Pfarrer Reuther am Ende des Gottesdienstes der ganzen Schulfamilie zu. Rektorin Josephine Brunnhuber dankte am Ende dem Vorbereitungsteam und auch der spontanen „Lehrer-Band“ aus Herrn Hückel (Gitarre), Herrn Dr. Mager (Cajon) und Herrn Gruber (Klavier).

gg

Am ersten Schultag wurden unsere neuen Erstklässler in der Aula und in den Klassenzimmern begrüßt.

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