Friedhofsmauer

Eindrucksvoll ist die alte Friedhofsmauer, eine Art Zyklopenmauer, bei der unregelmäßige Steine sorgfältig aufeinander platziert worden sind. Sie wurde 1776 in einer Länge von 150 Schuh (1 Schuh = 25 – 34 cm) und einer Höhe von 6 Schuh neu erbaut und war somit ca. 50 – 60 m lang. Neben der Verhinderung von Erosion auf dem Hügel gab es noch weitere Gründe für den Bau der Mauer. Nach dem Abtragen der alten Kirche, dem Neubau des Gotteshauses St. Georg (wobei die Steine für den Turm über eine Rampe über den Friedhof transportiert wurden) und der Erbauung der Friedhofskapelle war der Friedhof in einem erbärmlichen Zustand. Er musste in großen Teilen neu angelegt werden und die Mauer sollte auch gleichzeitig gegen starken Busch- und Baumbewuchs helfen. Ein weiterer überlieferter Grund war der Aberglaube der Menschen. Am 18.12.1677 fand der letzte Hexenprozess gegen die Maria Mayerin aus Ruhpolding statt und 100 Jahre später war der Glaube an böse Geister, Dämonen und die unerklärlichen Seuchen, Missernten und Himmelsphänomene in den Köpfen der Bürger immer noch fest verankert. All das Schlechte sollte durch die Mauer von der Gemeinde ferngehalten werden.

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